Der Zugewinn beim Eisenschrott ist nun auf 17 EUR seit Jahresbeginn gefallen – während die erste Jahreshälfte war von einer geopolitischen Drohkulisse gezeichnet war, sind die Sommermonate nun von geplanten Revisionen bei Stahlwerken sowie von Produktionsausfällen aufgrund von Herausforderungen beim Transport gekennzeichnet.
Der August und der September werden in Europa einerseits von geplanten Produktionsunterbrechnungen aufgrund von Reparaturen geprägt sein, andererseits von extremen Niedrigwasserständen der Flüsse. Es ist noch nicht abzusehen wie sich das auf die Schrottpreise auswirkt, je nachdem ob die Läger der Händler zuerst zu voll sind oder die Läger der Stahlwerke sich zu schnell leeren.
Kupfer hat nun die 12,000 EUR überschritten und könnte sich auf diesem Niveau halten, Aluminium schielt langsam wieder mit der 3,000 EUR Marke, Nickel ist nach wie vor eher schwach, da hier die Lagerstände der Schrottverarbeiter sehr hoch sind.

